Bahnhof Grävenwiesbach

Der Bahnhof Grävenwiesbach wurde 1909 eröffnet als Bestandteil der Verbindung von Usingen nach Weilmünster. Betriebsbeginn war am 1. Juni 1909. Dreieinhalb Jahre später, ab dem 01.11.1912 ging es durch das Solmstal weiter nach Albshausen, wo die Strecke in die Lahntalbahn einmündete. Die Züge endeten jedoch nicht dort sondern in Wetzlar.

Seit 1969 ist nur noch die Strecke Albshausen - Bad Homburg bedient worden, der Abschnitt nach Weilmünster wurde abgebaut. Ab dem 31. Mai 1985 war Grävenwiesbach Endbahnhof und der Betrieb bis Albshausen eingestellt. Nur der Güterverkehr blieb noch kurze Zeit auf der Strecke. Um 1990 wurden die Gleise im Solmstal abgebaut, von Grävenwiesbach aus blieb das Gleis bis zum Tunnelportal in Jägerhaus liegen, um die dortige Anschlussstelle weiterhin bedienen zu können. Seit Ende  1999 wurde der Streckenabschnitt Grävenwiesbach - Brandoberndorf für den Personenverkehr reaktiviert, in Hasselborn und Brandoberndorf entstanden neue Bahnsteige. 


Blick auf den Bf. in Fahrtrichtung Usingen. Links das Streckengleis nach Brandoberndorf


Die ehemalige Bahnmeisterei


Ein Triebzug fährt von Hundstadt kommend in Grävenwiesbach ein, 
geradeaus ging es früher Richtung Weilburg

nächster Halt Jägerhaus
voriger Halt Hundstadt

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VT 71 sowie 628 450 der DBAG auf den Abstellgleisen in Grävenwiesbach